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Auftakt zur nächsten Saison - Langstreckentest in Dortmund E-Mail

Mit mehreren herausragenden Leistungen präsentierten sich die Ruderer des RVM am Wochenende beim Langstreckentest in Dortmund. Ein RVM-Boot konnte sich sogar ganz vorne platzieren.

 

Mit Platz 10 auf dem Wasser und Platz vier auf dem Ergo machte Luzy Neerschulte auf sich aufmerksam. (Fotos: RVM/TK, RC Hansa Dortmund)

 

Schneetreiben und eiskalter Wind auf der sechs Kilometer langen Strecke am Olympiastützpunkt ließen den Wettkampf eher zu einer Pflichtübung als zu einer Spaßveranstaltung werden. Dennoch waren die Bedingungen fair und erlaubten interessante Vergleiche zur Konkurrenz.

 

 

Die gut 20 RVM-Juniorinnen und -Junioren erruderten zum Großteil Plätze im Mittelfeld. Nachwuchstrainer Mario Acosta zeigte sich damit zufrieden: “Die Mädchen und Jungen haben sich individuell gesteigert. Wir wissen jetzt, wo wir stehen und können damit die Mannschaftsbildung innerhalb des Leistungsstützpunktes Westfalen angehen.” Lichtblicke gab es insbesondere bei den U19-Athleten: Im Einer der Leichtgewichte holte der gebürtige Bremerhavener und in Münster im Sportinternat wohnende Ruben Stolberg Platz sieben. Joscha Feder sorgte – als Ex-Leichtgewicht – mit Platz 9 im Einer für einen guten Einstand in der offenen Gewichtsklasse und sicherte sich die Einladung zum Sichtungslehrgang der Bundestrainerin. Im Leichtgewichts-Zweier-ohne stachen Colin Stein und Lasse Haack mit Rang zwei hervor. Ihre Vereinskameraden bei den Schwergewichten, Louis Kirstein und Sönke Kruse, zeigten gar der gesamten Konkurrenz das Heck und ruderten die schnellste Zeit im U19-Zweier-ohne. “Die beiden haben sich das Rennen perfekt eingeteilt. Mit Kirstein und Kruse hat Bootstrainer Marc Rossmeier erneut ein aussichtsreiches Team auf die Beine gestellt”, zollte RVM-Chefcoach Thorsten Kortmann Respekt.

 

Siegreiche Crew im U19-Zweier-ohne in Dortmund: Sönke Kruse (li.) und Louis Kirstein.

 

Auch die erwachsenen RVM-Athleten lieferten einige positive Überraschungen ab. Nur auf Rang 20 landete John Heithoff im Zweier-ohne – er hatte kurzfristig mit einem Ersatzpartner für den erkrankten Vereinskamerad Yannik Sacherer antreten müssen. Henri Schwinde wurde im Einer 18. “Abiturbedingt muss ich aktuell etwas kürzer treten”, sortierte Schwinde sein Resultat ein. Bei den Damen konnte sich jedoch Luisa Neerschulte auf einen sehr guten Platz zehn im Einer vorkämpfen. Auf dem für die Kaderathleten obligatorischen Ergometertest über 2.000 Meter legte Neerschulte eine neue persönliche Bestleistung und die insgesamt sogar viertbeste Zeit hin. “Ein außerordentlich erfreuliches Resultat”, so Kortmann zufrieden. Ebenfalls eine neue Ergometer-Bestzeit fuhr Felix Brummel – um ganze neun Sekunden steigerte sich der erst vor einem Jahr dem Leichtgewichtsbereich entstiegene RVM-Athlet und knackte erstmals die Sechs Minuten-Marke. Und auch auf dem Wasser lief es rund: Im Zweier-ohne – gemeinsam mit René Schmela – fuhr Brummel auf Rang fünf. Dabei ließ das Berlin-münstersche Duo zahlreiche Ruderer des Deutschland-Achters hinter sich und erntete dafür ein ausdrückliches Lob von Bundestrainer Uwe Bender.

 

Felix Brummel (re.) - hier mit Zweierpartner René Schmehla aus Berlin - zeigte mit Rang fünf und Ergo-Bestwert eine nach oben ragende Form und ist damit fest im Schwergewichtsbereich angekommen.


Kortmanns Fazit vom Wochenende: “Die Ergebnisse haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Auch in dieser Saison sind mehrere Nominierungen fürs Nationalteam in realistischer Reichweite. Zunächst müssen wir aber die lange Zeit bis zum nächsten Langstreckentest im März nutzen, um weiter an unserer Form zu arbeiten.” (GS)

 

Bennet Pennekamp (li.) und Luca Frankenstein feierten mit Platz zwei im Zweier-ohne der Leichtgewichte einen gelungenen Einstand in der U23-Altersklasse.

 

Weitere Fotos in der Bildergalerie.

 

 
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