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Juniorenregatta in Köln: Joscha Feder überrascht E-Mail

Mit großen Schritten geht es für die Junioren des RVM auf den Saisonhöhepunkt zu. Ihren zweitletzten Testwettkampf vor den Deutschen Meisterschaften absolvierten die 22 Mädchen und Jungen nun mit der Regatta in Köln - mit einigen aussichtsreichen Ergebnissen.

 

Spontan zusammengefundenes Erfolgsduo: Joscha Feder (re.) und Merlin Schmid (Konstanz) im U19-Doppelzweier. | Fotos: Detlev Seyb / meinruderbild.de

 

Sonniges Wetter und faire Bedingungen herrschten auf allen sechs Bahnen der Regattastrecke auf dem Fühlinger See. Beste Bedingungen also, um den Vergleich zur aus ganz Deutschland zusammengekommenen Konkurrenz zu suchen. Dem stellten sich auch die U19-Riemenruderer Louis Kirstein, Floyd Benedikter und Sönke Kruse. Zusammen mit dem Waltroper Sören Henkel traten sie im Vierer-ohne an. Nach einem hart erkämpften Vorlaufsieg begnügte sich das Quartett im Finale mit Platz vier. In den Zweiern schafften es die Sportler ins B-Finale. Dort ließ es vor allem das Duo Benedikter / Henkel ordentlich krachen und siegte mit fast fünf Sekunden Vorsprung. Kirstein / Sönke folgten auf Platz vier. "Insgesamt ganz in Ordnung", stufte RVM-Trainer Marc Roßmeier die Leistungen seiner Schützlinge ein und deutete noch Luft nach oben an.

 

Floyd Benedikter (li.) und Sören Henkel (Waltrop) lassen nach der Ehrung für den Sieg im U19-Zweier-ohne die Muskeln spielen.

 

Für eine große Überraschung sorgte U19-Skuller Joscha Feder: Nach dem nicht ganz zufriedenstellenden Auftritt in München vor zwei Wochen meldete sich Feder im Einer im A-Finale - bei immerhin 41 Booten - zurück und holte dort auf Rang drei. Noch mehr machte machte der ehemalige Leichtgewichtssportler im Doppelzweier auf sich aufmerksam. Kurzfristig mit Merlin Schmid (Konstanz) zusammengesetzt, ließ das neue Duo fast die gesamte Konkurrenz hinter sich und fuhr mit einer knappen Bootslänge Rückstand auf Platz zwei. "So könnten die beiden aufs DM-Podest fahren", räumt Roßmeier der Kombo gute Chancen ein und konnte sogar von lobenden Worten durch Bundestrainerin Sabine Tschäge berichten.

 

Auf Kurs: Der U17-Doppelvierer mit Mia Wiesenack auf Schlag und ihren Gefährtinnen vom Partnerverein BRC Minden.

 

In der U17-Altersklasse zeigte sich Trainer Mario Acosta insbesondere über das Abschneiden von Mia Wiesenack zufrieden. Im Doppelvierer mit Mitstreiterinnen aus Minden kämpfte sich die Nachwuchsathletin ins stark besetzte A-Finale und fuhr dort auf Platz sechs. Nun geht es laut Acosta ans finale Feintuning: "Für die Regatta in Hamburg in zwei Wochen werden wir noch etwas ausprobieren, vielleicht auch die ein oder andere Umbesetzung. Dann muss alles für die DM passen" Die findet in diesem Jahr auf bekannten Terrain statt: Auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen.

 

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