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Solider WM-Auftritt von Henri Schwinde E-Mail

Würdig die deutschen Farben vertreten: Bei seinem Start bei der U23-WM in Posen erruderte RVM-Athlet Henri Schwinde einen ordentlichen siebten Platz.

 

Gekämpft und mit dem Sieg im B-Finale belohnt: Der deutsche U23-Doppelzweier mit RVM-Ruderer Henri Schwinde (re.) und David Junge (RC Potsdam). | Fotos (3): Detlev Seyb / meinruderbild.de

 

 

Trainerisch betreut wurde die Crew von RVM-Chefcoach Thorsten Kortmann, der das Duo bereits zum DM-Titel und somit zum WM-Ticket geführt hatte. Für Schwinde bedeutete die Nominierung bereits die zweite Teilnahme an einer U23-WM, nachdem der münstersche Spitzensportler im letzten Jahr Platz zehn im leider krankheitsbedingt geschwächten deutschen Doppelvierer errudert hatte.

 

Das deutsche U23-Doppelzweier-Team mit Henri Schwinde (li.), David Junge (re. Potsdam) und Trainer Thorsten Kortmann | Foto: DRV/Schwier

 

Guter Einstand in die WM

Vor der Abreise der deutsche Nationalmannschaft und damit auch die beiden Münsteraner zum Wettkampf nach Posen in Polen hatte für alle Teams ein vierwöchiges Trainingslager am Stützpunkt in Ratzeburg auf dem Programm gestanden. Im Falle des Duos Schwinde / Junge wurde die Zeit offenbar gut genutzt, denn den Vorlauf konnte der hochmotivierte deutsche Doppelzweier mit einem Start-Ziel-Sieg für sich entscheiden. Lediglich das Boot der Lokalmatadoren konnte bei kräftigem Schubwind knapp mithalten, während Russland, Rumänien und Israel mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun hatten. Damit fand die in Schwarz-Rot-Gold rudernde Crew nicht nur einen guten Einstand in den Wettkampf, sondern konnte auch direkt und ohne Hoffnungslauf-Umweg ins Halbfinale einziehen - ein wichtiger Vorteil, zumal sich Schwinde nach dem Vorlauf etwas den Rücken verrenkt hatte und nun erstmal physiotherapeutisch ins Lot gebracht werden musste.

 

Enttäuschung im Halbfinale

Japan, Slowenien, Italien, Griechenland und Südafrika - so lauteten die gegnerischen Teams im Halbfinale. Platz drei musste das deutsche Duo mindestens erreichen, um ins A-Finale einzuziehen - eine als anspruchsvoll, aber doch machbar eingestufte Herausforderung. Etwas nervös ins Rennen gestartet, fanden Schwinde / Junge nicht perfekt in den gewohnten Rhythmus, konnten sich aber hinter den Booten aus Italien und Griechenland auf den ausreichenden Rang drei schieben. Dem deutschen Boot dicht auf den Fersen waren aber die Slowenen, die bereits im letzten Jahr auf der U23-WM gestartet waren und dort das A-Finale verpasst hatten. Das wollten die Ruderer vom Balkan dieses Mal unbedingt vermeiden: 300 Meter vor dem Ziel starten sie einen heftigen Angriff auf Schwinde / Junge, ziehen zunächst gleichauf. Das Münstersche-Potsdamer Duo versucht dagegen zu halten, muss aber die Slowenier auf den umkämpften Platz drei vorbei ziehen lassen. Völlig ausgepumpt sinken Schwinde und Junge ins Boot. Aus der Traum von einer Medaille! Dass die deutsche Crew mit der erruderten Zeit im anderen Halbfinalrennen den erhofften Rang drei geholt hätte, ist da nur ein schwacher Trost.

 

Schade, knapp den Einzug ins A-Finale verpasst!

 

Starkes Rennen im B-Finale

Dass sich wahrer Mut erst in der Niederlage zeigt, ist eine bekannte Weisheit - das von Kortmann trainierte Duo setzte sie in die Tat um: Anstatt im B-Finale die Köpfe hängen zu lassen, zeigte die Crew hier nochmals ihr ganzes Können: Herrlich anzusehen peitschten die Deutschen ihr Boot durchs Wasser und setzten sich vom ersten Schlag an an die Spitze des Feldes. Während sich auf den übrigen Bahnen die Boote aus China, Japan, Russland, Serbien und Südafrika einen wechselhaften Positionskampf lieferten, spulten Schwinde / Junge unbeirrt ihr Programm ab, legten einen bemerkenswerten Start-Ziel-Sieg hin und sicherten sich einen soliden Gesamtplatz sieben. Den Titel holte sich im A-Finale übrigens Griechenland vor Polen und den Niederlanden. "Damit haben die Henri und David diesen anspruchsvollen internationalen Wettkampf versöhnlich abgeschlossen", stellte Trainer Kortmann anschließend zufrieden fest.

 

Daumen hoch - Mission geglückt!

 

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